Brückenschwestern: www.vincentius-kliniken.de

Brückenschwestern des Onkologischen Schwerpunktes Karlsruhe

Steinhäuserstraße 18
76135 Karlsruhe

Telefon: 0721/ 81 08 - 23 28
Telefax: 0721/ 81 08 - 22 26

 

Wir sind ein Team von Krankenschwestern mit langjähriger Berufserfahrung und einer Zusatzqualifikation für die Betreuung von Patienten, die eine Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) benötigen.

Brückenschwestern sind eine Einrichtung des Onkologischen Schwerpunktes (OSP) Karlsruhe, die 1995 ins Leben gerufen wurde.

Der OSP ist ein Zusammenschluss der drei großen Karlsruher Kliniken (Diakonissenkrankenhaus, Städtisches Klinikum, St. Vincentius–Kliniken), die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Situation onkologischer Patienten zu verbessern.

Der Einsatz der Brückenschwestern dient der Verbesserung der häuslichen Betreuung von Patienten nach der Therapie im Krankenhaus mit dem Ziel, eine Wiedereinweisung nach Möglichkeit zu vermeiden.
Anstellungsträger der Brückenschwestern sind die St. Vincentius–Kliniken gAG, Kostenträger der gesamten Arbeit sind die drei Kliniken des OSP gemeinsam.

Unsere Aufgaben sind die Beratung und Begleitung schwerkranker Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt in ihre häusliche Umgebung zurückkehren – und deren Angehörigen, die sich der Versorgung des Schwerkranken daheim stellen. Im Krankenhaus findet ein erster beratender Kontakt mit Patient und Angehörigen statt. Von da aus bereiten wir zusammen mit dem Stationsteam und den Angehörigen einen möglichen Übergang nach Hause vor.

Dazu gehört

  • die Beratung bei der Auswahl von Pflegehilfsmitteln, wie Krankenbett, Toilettenstuhl, Geh– und Lagerungshilfen, Sauerstoffapparat usw., und deren Beantragung
  • die Empfehlung und Kontaktvermittlung mit anderen betreuenden Diensten im Blick auf Pflege, Unterstützung, psychosoziale Beratung, seelsorgerliche Begleitung usw.
  • die Beratung und Hilfe bei Antragstelllungen
  • die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt und ggf. mit Fachärzten

Für die weitere Mitbetreuung daheim bieten wir

  • regelmäßige Hausbesuche dem individuellen Bedarf entsprechend
  • 24 Stunden Rufbereitschaft
  • Absprachen mit den behandelnden Ärzten
  • Anleitung der Angehörigen in grund– und behandlungspflegerischen Tätigkeiten
  • Informationen zur Handhabung von Medikamenten
  • Durchführung und Überwachung spezieller palliativmedizinischer Maßnahmen (z. B. Schmerzpumpe)
  • Wahrnehmung des sich verändernden Befindens und Bedarfs, Information der Angehörigen und Einleitung entsprechender Maßnahmen
  • Hilfestellung bei der Auseinandersetzung mit der Krankheit und ihren Folgen
  • Begleitung bis zum Lebensende und Hinweis auf weiterführende Angebote für die Angehörigen 

 

Im Lauf der Jahre ist der Bekanntheitsgrad der Brückenschwestern so gewachsen, dass wir auch oft von den niedergelassenen Hausärzten, Fachärzten, insbesondere Onkologen, zur Mitbereuung ihrer Patienten gerufen werden.

Voraussetzungen
Unsere Mitbetreuung ist nur möglich, wenn der betreuende Arzt das wünscht und für nötig und sinnvoll erachtet.
Der Patient sollte über seine Krankheitssituation und Prognose informiert sein, damit eine Begleitung ehrlich und qualifiziert geschehen kann. Selbstverständlich können wir eine Mitbereuung nur übernehmen, wenn es auch vom Betroffenen und seinen Angehörigen gewünscht ist.

Wichtig
Wir sind eine ergänzende Einrichtung und ersetzen weder Pflegedienste noch Hospizdienste noch Psychosoziale Beratungsstellen oder Seelsorger, aber wir kooperieren mit allen und stellen auf Wunsch die entsprechenden Kontakte her.