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Leitbild der katholischen Krankenhäuser der Erzdiözese Freiburg

Unser Krankenhaus

Leitbild der katholischen Krankenhäuser
Leitbild der katholischen Krankenhäuser

Im Krankenhaus begegnen sich Menschen, die Heilung suchen und Menschen, die sich beruflich und ehrenamtlich dafür einsetzen, dass Kranken geholfen wird, Heilung oder Besserung geschehen kann, Leben geboren wird und menschenwürdig zu Ende gehen darf.

Ein christlich orientiertes Krankenhaus stellt die Beziehung der Mitarbeiter untereinander und zu den Patienten auf die Basis einer im Tun und in der Botschaft Jesu Christi begründeten Menschenliebe.
In der Begegnung mit Jesus von Nazareth konnten Kranke Heilung finden, Mutlose Zuversicht gewinnen, Gescheiterte neu anfangen, Trauernde Trost erfahren und Sterbende vom Tod lieber Menschen Betroffene Hoffnung schöpfen.Sein Rede und Handeln weckte und förderte Leben.

Die Sorge um Kranke wurde von Menschen in der Kirche immer ernstgenommen.Seit dem Mittelalter übernahmen Ordensgemeinschaften dafür eine besondere Verantwortung.
Heute erfüllen in den kirchlichen Krankenhäusern auch viele andere diese wichtige Aufgabe. Für ihre Arbeit kann ein Leitbild Herausforderung und Hilfe sein.

Die wirtschaftliche Absicherung eines christlich orientierten Krankenhauses ist nicht Selbstzweck. Sie garantiert die Existenz der Einrichtung, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter und dient besonders einer qualitativ hochstehenden Versorgung der Patienten. Insofern ist sie unverzichtbar.

Von unseren Mitarbeitern erwarten wir, dass sie sich mit dem vorgelegten Leitbild auseinandersetzen, es bejahen, nach ihren Möglichkeiten mittragen, ergänzen oder weiterentwickeln.

Unser Bild und Verständnis vom Menschen

Wir haben Ehrfurcht vor dem Leben in seinem Werden, Sein und Vergehen.
Jeder Mensch gilt uns als einmalig und unverwechselbar. Wir sehen ihn als von Gott gewollt, angenommen und geliebt.

Wir helfen den Patienten und ihren Angehörigen mit der Erfahrung begrenzten Lebens umzugehen.
Auch Sterben und Tod sind für uns untrennbarer Teil des Lebens. Wir lassen Sterbende in ihrer letzten Lebensphase nicht allein, sondern begleiten und stützen sie und ihre Angehörigen.

Krisen und Scheitern versuchen wir als Herausforderung an uns zu begreifen. Im Annehmen von Schwächen und Stärken, in gegenseitiger Zuwendung und Hilfe kann Menschwerdung gelingen.
Wir begegnen dem Nächsten mit Aufmerksamkeit und Respekt und versuchen, ihm mit seiner Herkunft, seiner Situation, seinen Beziehungen, seiner Weltanschauung und seinem Glauben gerecht zu werden.

Der Mensch als Person hat immer Vorrang vor finanziellen, organisatorischen oder wissenschaftlichen Interessen. Die Medizin ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Medizin.

(Auszug aus dem Leitbild der katholischen Krankenhäuser der Erzdiözese Freiburg)