

Die Klinik verfügt über 3 Linearbeschleuniger moderner Bauart der Firma Siemens. Die Geräte haben Photonenenergien im Bereich von 6 bis 15 MV sowie Elektronenenergien im Bereich von 6 bis 21 MeV. Alle Beschleuniger sind mit Multileaf-Kollimatoren zur automatischen Feldformung und Online-Portal-Imaging-System zur Überprüfung der Lagerungsgenauigkeit ausgestattet.
Alle 3 Linearbeschleuniger werden für die intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) eingesetzt. Diese Technik erlaubt vielfach eine besonders gut an den Tumor angepasste Dosisverteilung der Bestrahlung und ermöglicht eine Schonung von strahlenempfindlichen Organen wie beispielsweise Rückenmark, Darmstrukturen oder Speicheldrüsen. Die IMRT wird in unserer Klinik derzeit schwerpunktmäßig bei der Behandlung von Tumoren der Kopf- und Halsregion sowie bei Tumoren des Oberbauchs (Magenkarzinome/Magenlymphome) und des Beckens (beispielsweise beim Prostatakarzinom) eingesetzt.
Zur Lokalisation der Bestrahlungsfelder steht ein Therapiesimulator neuester Bauart der Firma Nucletron zur Verfügung.
Die Bestrahlungsplanung erfolgt nahezu ausnahmslos auf Basis einer Bestrahlungsplanungs-Computertomographie. Im Einzelfall werden ergänzend weitere bildgebende Verfahren wie die Kernspintomographie (MRT) oder die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) genutzt. Alle bildgebenden Verfahren werden in Kooperation mit der Klinik für Radiologische Diagnostik (CT/MRT) oder der Klinik für Nuklearmedizin im Hause (PET) angeboten.