Hochpräzisionsbestrahlung/ stereotaktische Bestrahlung: www.vincentius-kliniken.de

Hochpräzisionsbestrahlung/stereotaktische Bestrahlung

 

In vielen Fällen lassen sich kleine Tumorherde im Gehirn, in der Lunge, Leber oder in anderen Organen durch eine besonders hochdosierte, stark fokussierte Strahlentherapie sehr sicher und meist nebenwirkungsarm behandeln. Für diese Behandlung sind spezielle gerätetechnische Voraussetzungen notwendig, die in unserer Klinik vorgehalten werden. Wir verfügen über eine umfangreiche Erfahrung mit diesem Behandlungsverfahren. Die Indikation wird in allen Fällen interdisziplinär entweder über unsere Tumorkonferenzen oder über die interdisziplinäre Tumorsprechstunde festgelegt. Die Behandlung erfolgt in 1 bis max. 8 Behandlungen und kann vielfach ambulant, in einigen Fällen auch stationär durchgeführt werden.

 

                Abb. 1

Abbildung 1:

Stereotaxie einer Hirnmetastase: Dargestellt ist das Zielgebiet der Strahlentherapie (oben rechts) sowie die Dosisverteilung in mehreren Schnittebenen im Bestrahlungsplanungs-CT. Die Farblinien repräsentieren unterschiedliche Dosisniveaus. Charakteristisch für die stereotaktische Bestrahlung ist der steile Dosisabfall zum angrenzenden gesunden Gewebe. Auf diese Weise kann das Hirngewebe sehr gut vor den Folgen der Strahlen-therapie geschont werden.

Abb. 5:

                      Abb. 2     

Abbildung 2:

Stereotaktische Strahlentherapie eines nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms der linken Lunge: Der Patient war bereits auf der rechten Seite aufgrund eines Bronchialkarzinoms operiert worden. Das neu aufgetretene linksseitige Karzinom wurde stereotaktisch behandelt. Für die Bestrahlungsplanung wurde eine Fusionsbildgebung mit einem FDG-PET-CT (oben links) verwendet.

Abb. 7:   

                       Abb. 3

Abbildung 3:

Stereotaktische Strahlentherapie eines hepatozellulären Karzinoms (HCC): Typischer Verlauf des Befundes vor und nach der Behandlung in drei Therapiesitzungen, es kommt zu einer langsamen, abschließend jedoch vollständigen Rückbildung des Tumors.