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Mende-Stiftung

Entstehung, Stiftungsidee und Zielsetzung der "Hans und Dagmar Mende-Stiftung"

Das angesehene Karlsruher Unternehmer-Ehepaar Hans und Dagmar Mende hat im Dezember 1999 in Karlsruhe eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Pneumologie errichtet. Der Stiftungszweck wurde dahingehend präzisiert, dass die bei den St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe eingerichtete pneumologische Abteilung hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer Organisation sowohl in technisch- wissenschaftlicher als auch personeller Hinsicht gefördert werden soll. Die Stifter wollen mit den Mitteln ihrer Stiftung dazu beitragen, dass dort eine den modernsten wissenschaftlichen Grundsätzen entsprechende Behandlung, aber auch Forschung und Lehre auf dem Sektor der Pneumologie gewährleistet ist. Herr Hans Mende nahm bis zu seinem viel zu frühen Tode am 7. Dezember 2003 an der Entwicklung der Stiftung aktiv Anteil.

Stiftungsorgane

Die Stiftung wird geleitet vom Stiftungsvorstand Herrn RA Klaus-Dieter Wülfrath, der durch einen Beirat beraten wird. Mitglieder des Beirates sind Herr Martin Mende, ein Sohn des Stifterehepaares, Herr Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der St. Vincentius- Kliniken, Herr Dr. Schildge, Chefarzt der Abteilung Pneumologie, und Herr Peter Scheuble, Geschäftsführer.

Umsetzung der Stiftungsidee

  •  Die von den Stiftern zur Verfügung gestellten Stiftungsmittel in Höhe von etwa 5 Millionen Euro wurden zu 80% in baulichen Maßnahmen investiert. Dadurch wurde ein kompletter Neubau der Bettenstation und der Funktionsbereiche der Pneumologischen Abteilung möglich: Hierzu wurden zwei Etagen im ehemaligen Schwesternwohnheim der Vincentius- Kliniken von der Stiftung erworben, umgebaut und dem Krankenhaus am 11. April 2003 auf Dauer mit der Widmung der Verwendung für die Zwecke der pneumologischen Abteilung zur Verfügung stellt. Der Umbau führte einmal zu einer erheblichen Verbesserung der Qualität und des Komforts der Patientenzimmer. Außerdem wurden die Arbeitsmöglichkeiten in den Bereichen Sekretariat, Ambulanz und pneumologische Funktionsbereiche optimiert und an die Erfordernisse des sich rasch entwickelnden Faches angepasst.
  • Aus den weiteren Stiftungsmitteln wird die Stiftung in der Lage sein, ihre Zielsetzung auch künftig zu verfolgen, nämlich durch Unterstützung von Investitionen zur Weiterentwicklung der Pneumologie. Am Dienstag, dem 4. Oktober 2005 erfolgt die offizielle Übergabe von drei durch die Stiftung finanzierten Analysesystemen mit einem Investitionsvolumen von 120.000 €, die auf Antrag von Herrn Dr. Schildge angeschafft wurden und das Spektrum der pneumologischen Abteilung im Sinne des Stiftungstextes erweitern:
  • Analysegerät zur Messung von Stickstoffmonoxyd in der Ausatemluft:
    Diese neue Methode erlaubt auf gefahrlose Weise die Erfassung von Entzündungsreaktionen in den Atemwegen und wird bei Asthma, wahrscheinlich auch bei anderen Bronchialerkrankungen eine zunehmende Bedeutung gewinnen.
  • Echokardiographiegerät und Rechtsherzkathetermessplatz:
    Erkrankungen des Lungenkreislaufes spielen eine zunehmende Rolle in der Lungenheilkunde, zumal in jüngster Zeit wirksame medikamentöse Therapieverfahren entwickelt wurden (z.B. Lungenhochdruck). Die genannten Systeme erlauben eine Erkennung und Behandlungssteuerung auf modernstem Niveau.