Liebe Patientin, lieber Patient,
wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen und angenehmen Aufenthalt in unserer Abteilung. Wir werden uns um eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen bemühen. In dieser Broschüre finden Sie Informationen, die Ihnen helfen sollen, sich rasch im Krankenhaus zurechtzufinden. Bitte zögern Sie nicht, uns zu fragen, wenn es Unklarheiten gibt.
Zu Beginn Ihres Aufenthaltes werden Sie zu Ihren Beschwerden, zu Ihrer Vorgeschichte, zu den bisher eingenommenen Medikamenten und zu den bisher durchgeführten Untersuchungen befragen. Wir werden Sie untersuchen und Sie informieren, welche Erkrankungen wir diagnostiziert haben oder vermuten und welche Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen wir für sinnvoll halten.
Bitte geben Sie alle Medikamente, die Sie zu Hause eingenommen haben, möglichst genau an. Falls Sie sich die Namen nicht gemerkt haben, könnten Sie vielleicht einen Angehörigen bitten, die Medikamente mitzubringen. Wir werden mit Ihnen besprechen, welche Medikamente wir Ihnen während des stationären Aufenthalts geben wollen.
Diese Medikamente erhalten Sie in einer blauen Schachtel mit vier Fächern: 1 = morgens, 2 = mittags, 3 = abends, 4 = zur Nacht. Wenn wir Ihnen nichts anderes sagen, nehmen Sie diese Tabletten am besten zu oder nach den Mahlzeiten ein. Wenn Sie die Medikamente, die wir Ihnen verordnet haben, nicht einnehmen möchten, besprechen Sie das bitte mit uns. Bitte lassen Sie keine Medikamente einfach weg, ohne uns das zu sagen. Bitte nehmen Sie keinerlei Medikamente ein, die Sie von zu Hause mitgebracht haben. Bitte sagen Sie uns, wenn Sie Schmerz- oder Schlafmittel benötigen.
Stationsleitung: Sr. Angela Mansi
Stellvertreterin: Sr. Nicole Stary, Sr. Tamara Scheiterbauer
Visiten: ca. 8.00 bis 9.30 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr
Stationsleitung: Sr. Caroline Frank
Stellvertreter: Herr Dress, Pflegedirektor
Visiten: ca. 8.00 bis 9.30 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr
Bei der Sonographie oder Ultraschalluntersuchung („Sono“) werden mit Hilfe von Ultraschallwellen innere Organe dargestellt, um dort eventuelle krankhafte Veränderungen zu erkennen. Diese Untersuchung ist nicht schmerzhaft und hat auch sonst keine Nebenwirkungen. Die einzige damit verbundene Unannehmlichkeit ist, dass Sie vor dem Sono nur eine Suppe und Tee zu sich nehmen dürfen.
Bei Entlassung werden Sie von uns erhalten:
Möglicherweise erhalten Sie von uns (z.B. bei Entlassung) einen Termin für eine stationäre Aufnahme. Leider können wir angesichts unserer oft knappen Bettensituation diesen Termin nicht sicher garantieren. Bitte rufen Sie deshalb am Tag der geplanten Aufnahme zwischen 8.30 und 9.30 Uhr bei der Ihnen angegebenen Telefonnummer an, um zu erfragen, ob tatsächlich ein Bett frei ist. Bitte bringen Sie uns alle Ihnen zur Verfügung stehenden Unterlagen mit (z.B. Arztbriefe, Befunde, Röntgenbilder, Medikamentenverordnungen).
Sekretariat Prof. Dr. J. Mezger:
Frau G. Schneider
Telefon: 0721 / 8108 - 3014
Telefax: 0721 / 8108 - 3015
Station A1
Telefon: 0721 / 8108 - 3716
Telefax: 0721 / 8108 - 3848
Station BD1
Telefon: 0721 / 0808 - 3723
Telefax: 0721 / 8108 - 3068
Hämatologisch-Onkologische Ambulanz
Telefon: 0721 / 8108 - 3035
Telefax: 0721 / 8108 - 3033
Notaufnahme der Medizinischen Klinik
Telefon: 0721 / 8108 - 3667
Telefonzentrale Vincentius-Kliniken
Telefon: 0721 / 8108 - 0
Wenn Sie nach der Entlassung Probleme oder Fragen haben, kann Ihnen sicher meist Ihr Hausarzt helfen. Wir stehen Ihnen aber gerne zur Verfügung. Die beste Anlaufstelle ist die Station, die Sie zuletzt behandelt hat, bzw. für ambulante Patienten die hämatologisch-onkologische Ambulanz. Wenn Sie dort niemanden erreichen, können Sie sich an das Sekretariat, an die Notaufnahme oder an die Telefonzentrale wenden, die Sie immer mit einem kompetenten Arzt/einer kompetenten Ärztin verbinden können.
In der hämatologisch-onkologischen Ambulanz und im Sekretariat gibt es weitere Broschüren und Videos über bestimmte Fragen, die Sie interessieren könnten, z.B. über bestimmte Erkrankungen, Ernährung, Chemotherapie, Selbsthilfegruppen etc. Sie können uns auch auf unserer Internetseite besuchen: www.vincentius-ka.de.
Viele Formen der Chemotherapie führen zu Übelkeit. Erfreulicherweise kann man diese Nebenwirkung heute gut lindern oder sogar verhindern. Sie erhalten solche Medikamente prophylaktisch. Bitte melden Sie sich, falls es Ihnen trotzdem übel werden sollte, damit wir Ihnen helfen können. Nach Chemotherapie können die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) vorübergehend vermindert sein, so dass Sie anfälliger für Infekte sind. Deshalb sollten Sie nach Chemotherapie möglichst keinen Kontakt mit Menschen haben, die unter einer Infektionskrankheit leiden (Schnupfen, Husten, Fieber und ähnliches). Falls Sie selbst einen Infekt oder Blutungen entwickeln sollten, sollten Sie sich unbedingt beim Hausarzt melden, besonders wenn Sie Fieber haben.
Oft werden wir Sie bitten, einmal in der Woche beim Hausarzt das Blutbild kontrollieren zu lassen. Bitte bringen Sie uns diese Laborwerte zum nächsten Termin bei uns mit.
Oft kommt es nach Chemotherapie zu Haarausfall, der etwa drei Wochen nach der Chemotherapie beginnt. Auf Wunsch werden wir Ihnen eine Rezept für eine Perücke ausstellen. Der Haarwuchs erholt sich nach Ende der Chemotherapie vollständig. Eine Chemotherapie muss meist sechs bis acht Wochen fortgesetzt werden, bis sich ein Erfolg feststellen lässt. Deshalb werden wir etwa nach dieser Zeit entsprechende Kontrolluntersuchungen durchführen. Sie selbst sind nach einer Chemotherapie nicht gefährlich für Ihre Angehörigen.
Bitte zögern Sie nicht, uns bei Unklarheiten zu fragen!
Mit den besten Wünschen für Ihre Genesung und eine gute Zusammenarbeit
Ihr
Prof. Dr. med. Jörg Mezger
Chefarzt II. Medizinische Abteilung