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Laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie LASH

Die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie ist bei abgeschlossener Familienplanung und Beschwerden wie beispielsweise Blutungsstörungen oder großen multiplen Uterusmyome mit starken Blutungen, Schmerzen oder Druckgefühl eine sinnvolle Alternative zu der totalen Hysterektomie oder Myomenukleation. Sie stellt gewissermaßen einen Kompromiss zwischen beiden Verfahren dar. Sie ermöglicht die vollständige operative Behebung der Beschwerden, ohne dass der Gebärmutterhals (Zervix) entfernt wird. Damit bleiben der Beckenboden und die Gebärmutterbänder vom Eingriff unberührt.  

Die Krebsvorsorge mit Krebsabstrich muss weiterhin erfolgen, um einen Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkennen zu können.  

Die Vorteile der Laparoskopie liegen in der Vermeidung von größeren und unschönen Bauchschnitten, des geringen Blutverlust, der schnelleren postoperativen Erholungszeit, der geringen Schmerzen, des kürzeren Krankenhausaufenthaltes und der nach der Operation wesentlich schneller wiederhergestellten Gesundheit.  

Nach einer ambulanten Vorstellung vor der Operation, in der eine genaue Planung und Besprechung des Eingriffes stattfindet (Labor, klinische Untersuchung, Ultraschalluntersuchung, Aufklärungsgespräch mit dem Operateur, Gespräch und Prämedikation durch den Anästhesisten usw.), kann an den darauffolgenden Tagen der Eingriff durchgeführt werden.  

Die Dauer des Eingriffes beträgt je nach Schwierigkeitsgrad (Größe der Gebärmutter beziehungsweise  der Myome, Art und Ausdehnung von Verwachsungen) zwischen 60 und 120 Minuten. Der Blutverlust ist gering.

Der  Krankenhausaufenthalt beträgt nach dem Eingriff 4-6 Tage, durchschnittlich etwa 5 Tage. Nach Entlassung sollten Sie sich für mindestens 10 bis 14 Tagen schonen. Sport ist frühestens nach 4 Wochen nach Rücksprache mit Ihrer/Ihrem Frauenärztin/-arzt möglich.  

 

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