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Laparoskopie Operationen bei Endometriose

Bei der Endometriose handelt es sich um das Auftreten von Gebärmutterschleimhaut ähnlichem Gewebe außerhalb des Gebärmutterinnenraumes. Dieses versprengte Gewebe reagiert auf den hormonellen Zyklus wie das Endometrium, es kommt zu Vernarbungen und Verwachsungen. Je nach Lokalisation erklären sich die Symptome und krankhaften Veränderungen an den betroffenen Organen.

An Endoemtriose erkranken ca. 10-20% aller Frauen, davon haben wenger als 50% Beschwerden. Es ist die zweithäufigste gyänkologische Erkrankung. In der Geschlechtsreife, also zwischen dem Beginn der Monatsblutung (Menarche) und den Wechseljahren (Menopause). Trotz zum Teil beeindruckender Befunde, handelt es sich bei vielen Frauen um einen bedeutungslosen Zufallbefund, bei manchen Frauen kann eine nur geringe Endometriose zu einem erheblichen Leidensdruck auf Grund Schmerzen oder als Ursache einer Kinderlosigkeit führen.

Die Vorteile der Laparoskopie liegen in der Vermeidung von größeren und unschönen Bauchschnitten, dem geringen Blutverlust, der schnelleren postoperativen Erholungszeit, der geringen Schmerzen, des kürzeren Krankenhausaufenthaltes und der nach der Operation wesentlich schneller wiederhergestellten Gesundheit.   

Nach einer ambulanten Vorstellung vor der Operation, in der eine genaue Planung und Besprechung des Eingriffes stattfindet (Labor, klinische Untersuchung, Ultraschalluntersuchung, Aufklärungsgespräch mit dem Operateur, Gespräch und Prämedikation durch den Anästhesisten usw.) kann an den darauffolgenden Tagen der Eingriff durchgeführt werden.  

Der  Krankenhausaufenthalt beträgt je nach Schwere der Erkrankung nach dem Eingriff 2-5 Tage, durchschnittlich etwa 3 Tage. Nach Entlassung sollten Sie sich für mindestens 14 Tage schonen. Sport ist frühestens nach 4 Wochen nach Rücksprache  mit Ihrer/Ihrem Frauenärztin/-arzt möglich.  

 

 

 

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