Dysplasie-Sprechstunde: www.vincentius-kliniken.de

Dr. med. Rebecca Schenk
Christof Lindner
Jenny Strohschein-Meyer

Dysplasie-Fachsprechstunde

Terminvereinbarung:
0721 / 8108 - 9017
sekretariat.gynaekologie@vincentius-ka.de

Mittwoch
 09:00 - 16:00 Uhr

Mit Überweisung durch den betreuenden Frauenarzt.

Dr. med. Rebecca Schenk
Fachärztin

Christof Lindner

Assistenzarzt


Jenny Strohschein-Mayer
Assistenzärztin


Sie wurden über Ihren auffälligen Zellabstrich vom Gebärmutterhals informiert und diese Nachricht verursacht nun Verunsicherung.

Bei einem auffälligen Abstrichbefund handelt es sich in den meisten Fällen nicht um eine Krebserkrankung, sondern um deren Vorstufe. Aus dieser kann sich möglicherweise ohne Therapie einmal eine Krebserkrankung entwickeln. Die Entwicklung bis zum Gebärmutterhals-Krebs benötigt durchschnittlich jedoch mehrere Jahre, so dass genügend Zeit besteht, diese Veränderungen in Ruhe zu diagnostizieren. Die Krebs-Vorstufen können dann individuell und im Allgemeinen ambulant in einer speziellen Dysplasie-Sprec

Die Untersuchung

Wir nutzen in unserer speziellen Dysplasiesprechstunde grundsätzlich vier Möglichkeiten der Diagnostik:

  1. Die Untersuchung beginnt mit einer sogenannten Kolposkopie in einer Spiegeleinstellung auf dem gynäkologischen Untersuchungsstuhl. Hierbei werden Haut und Schleimhäute im einsehbaren Bereich der Genitalorgane mit bis zu 30-facher optischer Vergrößerung betrachtet. Bereits durch diese lupenoptische Betrachtung, gegebenenfalls auch unter Verwendung einer Essigsäure- und/oder Jod-Lösung, werden Veränderungen erkennbar, die von der Norm abweichen.
  2. Von dieser Region und aus dem Gebärmutterhals werden getrennt mit einem Wattetupfer oder besonderen Abnahmeinstrumenten (Spatel, Zellbürste) Zellabstriche entnommen (Zytologie). Kolposkopie und Zytologie zusammen ermöglichen in mehr als 95% der Fälle eine richtige Diagnosestellung.
  3. In gleicher Weise entnommene Proben dienen dem Nachweis von humanen Papillomviren (HPV). Diese zusätzliche Untersuchung ist in einigen Fällen notwendig.
  4. Bei verdächtigen Befunden der Zytologie und/oder der Kolposkopie ist die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem auffälligsten Areal der Haut- bzw. Schleimhautveränderung notwendig. Da der Gebärmutterhals nahezu schmerzunempfindlich ist, kann hierbei zumeist auf eine örtliche Betäubung verzichtet werden.

Erst die mikroskopische Untersuchung (Histologie) dieser Gewebeprobe ergibt eine sichere Diagnose über den Schweregrad der Veränderung und ist die Voraussetzung für die Festlegung der endgültigen Therapie. In der Dysplasie-Sprechstunde finden Sie spezialisierte Ärztinnen und Ärzte, welche mit Ihnen Ihre Kolposkopie-, Zytologie-, HPV- und Histologie-Befunde sowie Ihre Diagnose und Therapieempfehlung besprechen.

Eine notwendige Behandlung der Vor- und Frühstadien von Gebärmutterhalskrebs wird - insbesondere bei bestehendem Kinderwunsch - schonend und selbstverständlich mit dem Ziel der vollständigen Heilung durchgeführt.

Leistungsspektrum

- Zytologische Untersuchungen
- Differentialkolpokskopie
- HPV-Diagnostik, einschließlich Subtypisierung
- Histologische Abklärung auffälliger Befunde
- Ambulante, tagestationäre und vollstationäre Eingriffe (Konisationen,
  Kürettagen, Biopsien 
- Impfungen


Weitere Informationen

 

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