Gebärmutterspiegelung : www.vincentius-kliniken.de

Gebärmutterspiegelung (medizinisch: Hysteroskopie)

Der Eingriff erfolgt in Allgemeinanästhesie (Narkose).

Mit Hilfe des Spekulums wird die Scheide gespreizt und der Muttermund dargestellt. Der Gebärmuttermund wird mit speziellen Instrumenten festgehalten und der Gebärmutterhals (Zervix) vorsichtig erweitert. Anschließend wird ein dünner Lichtstab (Hysteroskop) über die Scheide durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle eingeführt.

Um die Gebärmutterhöhle besser beurteilen zu können, wird sie durch eine spezielle Spülflüssigkeit etwas aufgedehnt und aufgefaltet. Der Lichtstab ist über eine Videokamera mit einem Bildschirm verbunden. Der Arzt kann auf diese Weise die durch das Objektiv vergrößerte Gebärmutterhöhle und die Abgänge der Eileiter genau betrachten und fotodokumentieren. 

Soll im Anschluss eine Ausschabung der Gebärmutter durchgeführt werden, führt der Arzt ein dünnes Instrument in die Gebärmutterhöhle ein und saugt oder schabt das Gebärmutterschleimhautgewebe ab, um es histologisch untersuchen zu lassen.

Bei einer operativen Hysteroskopie wird über ein Führungssystem zusätzlich ein Operationsinstrument in Form von dünnen Schneidschlingen, Nadeln oder einer Art Kugel ("Rollerball") eingeführt. Diese Geräte arbeiten mit elektrischem Strom und können das Gewebe damit schneiden oder verkochen. Polypen oder Muskelknoten können jetzt abgetragen werden.

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