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Diagnostik bei Kinderlosigkeit

Gründe für unerfüllten Kinderwunsch können Verwachsungen zwischen verschiedenen Organen, wie Eileiter, Eierstöcke und/ oder Darmanteilen, sein. Ursachen können auch Endometrioseherde sein. Um die Ursache von Unfruchtbarkeit zu klären, wird häufig eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung durchgeführt. Finden sich behandlungsbedürftige Befunde, können sie gegebenenfalls sofort im Rahmen der Spiegelung behandelt werden.

Bei der Laparoskopie (Bauchspiegelung) werden die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Stablinsen-Optiken (starren Endoskopen) durch kleine Öffnungen in der Bauchdecke beurteilt.

Über einen 0,3-2 cm langen Hautschnitt am Bauchnabel wird der Bauchraum mit Kohlendioxid (CO2) befüllt, so dass eine Art Arbeits- und Untersuchungsraum entsteht. Danach wird ein spezielles Endoskop (Laparoskop), das an eine Videokamera und an eine Lichtquelle angeschlossen ist, durch die  Bauchdecke in den Bauchraum eingebracht.

In Abhängigkeit von der Art des geplanten Eingriff, werden zwei bis drei weitere kleine Einstiche in der Bauchdecke im Bereich des Unterbauches angebracht, durch die chirurgische Spezialinstrumente vom Operateur in den Bauchraum eingebracht werden, um auffällige Befunde entfernen zu können.

Im Rahmen der Abklärung von unerfülltem Kinderwunsch wird zusätzlich über eine von der Scheide aus in die Gebärmutter eingelegte Sonde blau gefärbte Flüssigkeit in die Gebärmutterhöhle und in die Eileiter gespritzt. So kann die Durchgängigkeit der Eileiter getestet werden (medizinisch: Chromopertubation).

Nach Entfernung der Instrumente werden die Hautschnitte mit einer Naht verschlossen.

 

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