Bauchspiegelung (medizinisch: Laparoskopie): www.vincentius-kliniken.de

Bauchspiegelung (medizinisch: Laparoskopie)

Der Eingriff erfolgt in Allgemeinanästhesie (Narkose).

Die Laparoskopie, auch Bauchspiegelung genannt, bezeichnet eine Methode, bei der die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Stablinsen-Optiken (starren Endoskopen) durch kleine Öffnungen in der Bauchdecke beurteilt werden können.

Über einen 0,3-2 cm langen Hautschnitt am Bauchnabel wird der Bauchraum mit Kohlendioxid (CO2) befüllt, so dass eine Art Arbeits- und Untersuchungsraum entsteht. Danach wird ein spezielles Endoskop (Laparoskop), das an eine Videokamera und an eine Lichtquelle angeschlossen ist, durch die Bauchdecke in den Bauchraum eingebracht.

In Abhängigkeit von der Art des geplanten Eingriffs werden zwei bis drei weitere kleine Einstiche in der Bauchdecke im Bereich des Unterbauches angebracht, durch die chirurgische Spezialinstrumente vom Operateur in den Bauchraum eingebracht werden, um auffällige Befunde, wie beispielsweise eine Eierstockszyste, entfernen zu können. Nach Entfernung der Instrumente werden die Hautschnitte mit einer Naht verschlossen.

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