25 Jahre Christliche Krankenhaushilfe (CKH): www.vincentius-kliniken.de

Christliche Krankenhaushilfe

25 Jahre Christliche Krankenhaushilfe (CKH)

Krank sein bedeutet in aller Regel nicht nur Einbuße an persönlichem Wohlbefinden, sondern bringt für viele Menschen oftmals auch einschneidende Veränderungen in ihrem Alltag mit sich. Diese Schwierigkeiten zu überwinden vermögen Medizin und Technik nur zu einem Teil zu bewältigen. Gefragt sind gleichermaßen Anteilnahme am schweren Schicksal des Kranken, wie z.B. die Gelegenheit, sich über die plötzlich veränderte Lebenssituation mit einem anderen Menschen besprechen und von ihm Unterstützung erfahren zu können. Auf diesem Wege fasst der von seiner Krankheit stark beeinflusste Patient häufig wieder Lebensmut, der für seine Gesundung ein unerlässliches Elixier bedeutet. Die Erkenntnis, Kranken und Hilfsbedürftigen auf diese Weise zur Seite zu stehen, machten sich vor 25 Jahren, in Fortführung der Idee der Stifterin der St.Vincentius-Kliniken Karlsruhe, Amalie Baader, tatkräftige Karlsruher Bürgerinnen zu eigen und gründeten 1976 an diesem Krankenhaus die "Christliche Krankenhaushilfe". Als Gründungsinitiatoren sind hier Sophie Neumann, Ursula Fink und Liselotte Zierlein zu nennen. Die heute in dieser Gruppe ehrenamtlich tätigen Damen und (zwischenzeitlich auch) Herren, engagieren sich mehrmals in der Woche in diesem sozialen Dienst. Dazu gehören die Begleitung des Patienten bei der Aufnahme in der Klinik ebenso wie Bereitschaft zu
Gesprächen im zwischenmenschlichen Bereich und die Übernahme kleiner persönlicher Dienste, die dem Kranken den stationären Aufenthalt in der Klinik erleichtern sollen. Die hierdurch vermittelte mitmenschliche Nähe, Zuwendung und Aufmerksamkeit für die Sorgen und oftmals auch Ängste des Kranken stellen einen wertvollen Beitrag zu seiner Wiedergenesung dar. Der Phantasie, den Fähigkeiten und dem Einfühlungsvermögen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit Stolz blickt die CKH auf ihre 25-jährige Tätigkeit zurück und alle, die hier Verantwortung übernommen haben, hoffen, diesen Dienst zum Wohle kranker Menschen noch lange fortführen zu können, was jedoch auch davon abhängt, dass sich immer wieder Menschen finden, die bereit sind, eine solche soziale Aufgabe zum Wohle der Allgemeinheit mit zu tragen und zu übernehmen.

Karlsruhe, 20. September 2001

Liselotte Zierlein